Swisscovid App

Die Neuansteckungen mit dem neuen Coronavirus sind anhaltend tief. Sie sollen auch möglichst nicht wieder ansteigen. Falls es doch dazu kommt, müssen wir rasch reagieren können. Dazu ist ein engmaschiges Monitoring nötig. Wichtigstes Element, um Infektionsketten zu unterbrechen: ein konsequentes Contact Tracing. Die SwissCovid App bildet eine Ergänzung dazu und hilft Übertragungsketten schneller zu stoppen.

Icon SwissCovid App

SwissCovid App downloaden

Bitte installieren Sie die SwissCovid App aus den regulären App-Stores, auch falls Sie die Pilot-Version besitzen. Dadurch wird diese aktualisiert. Die Daten bleiben erhalten.

Die SwissCovid App ergänzt das klassische Contact Tracing. Sie warnt, wenn man sich für eine bestimmte Dauer in der Nähe einer mit dem Coronavirus infizierten Person aufgehalten hat. Dazu muss diese nach dem positiven Test einen Code in die App eingeben. Den Code erhält sie vom kantonsärztlichen Dienst. Installation und Einsatz der App sowie die Eingabe des Codes sind freiwillig.

Helferliste offline

Liebe Hilfesuchende, liebe Freiwillige

Da nun mehr und mehr Lockerungen Einzug halten, haben wir uns entschlossen, die Liste der Freiwilligen, welche Hilfe in der Lockdownphase angeboten haben, offline zu stellen. Wir möchten allen ganz, ganz herzlich für den tollen Einsatz in den letzten 3 Monaten danken.

Sollte trotzdem ein*e Risikopatient*in noch auf Hilfe angewiesen sein, kontaktiert uns bitte unter: hilfe@gaerngscheh-solothurn.ch
Wir werden gerne versuchen etwas zu organisieren. Hilfe findet ihr auch nach wie vor in eurer Einwohnergemeinde, bei Pro Senectute etc.

Hoffen wir, dass eine zweite Welle, so sie denn käme, möglichst sanft sein wird und sich die Menschen trotz allen zurückgewonnenen Freiheiten an die ein oder andere Regel erinnern mögen. Diese können auch im normalen Leben durchaus Anwendung finden. Eine gute Händehygiene ist immer angesagt. Ob unterwegs, im Job, an der Uni, in den Ferien oder in den eigenen vier Wänden.

Passt auf euch auf und bleibt Gesund!

Euer „Gärn gscheh – Solothurn hilft!“ Team

Lockdown Lockerungen

Liebe Freiwillige, liebe Hilfesuchende.
Der Lockdown hat wieder eine Hürde genommen, ein bisschen mehr Normalität ist eingekehrt, die Zahlen sehen ebenfalls gut aus. 

Dennoch, seid bitte weiterhin unbedingt vorsichtig. Der Virus hat sich nicht im Nichts aufgelöst, er ist nach wie vor präsent, er verschwindet nicht so einfach wie der Blütenstaub nach einem heftigen Regenguss. 

Die ein und andere News der letzten Tage hat einen nachdenklich gemacht. Partys am Neuenburgersee. Politiker, die sich nach der Session zuprosten und vergessen was Abstand und Anstand bedeuten. Gewerbeverbände, die manchmal unbelehrbar scheinen. Wütende Demonstranten in Schweizer Städten, die sich bevormundet und in einem Polizeistaat wähnen. 

Das alles hat gezeigt: Nicht immer haben wir aus den letzten 2 Monaten gelernt, in denen viele mit Umsicht, Solidarität und Einsicht gehandelt haben. Und wir vergessen zu schnell, dass wir richtig Glück gehabt haben, sieht man sich andere Länder an, ein Glück das wir unter anderem auch dem Pflegepersonal, Ärzten, Rettungsanitätern, Personen im Gesundheitswesen und Freiwilligen mit verdanken.

In diesem Sinne: Weiterhin aufpassen. Abstand halten. Solidarisch sein.

Lockerungen

Ab dem 11. Mai sind Detailhändler, Schulen und eingeschränkt Restaurants wieder offen. Der ÖV soll ab diesem Datum ebenfalls wieder normal verkehren.
Bitte gebt uns Bescheid wenn ihr ab dem 11. Mai nicht mehr oder eingeschränkt Hilfe leisten könnt:

hilfe@gaerngscheh-solothurn.ch

Wir können noch nicht abschätzen, wie viele Risikopersonen weiterhin Hilfe brauchen. Der Aufruf für Risikogruppen weiterhin zu Hause zu bleiben, steht aber weiterhin. Wie ihr sicher selber gesehen habt, sind bereits deutlich mehr Autos und Menschen unterwegs, auch viele Senioren. Passt bitte auf und versucht zu unseren älteren Mitmenschen genügend Abstand zu halten. Es ist nach wie vor ganz wichtig vorsichtig zu sein!

Passt auf euch auf und ganz grossen Dank für euren Einsatz!

Masken richtig benützen

Ein kurzes how to in Sachen Gesichtsmasken:

Masken schützen, vor allem geht es darum andere nicht anzustecken! Bedenkt bitte, dass man bereits 3 Tage vor den ersten Symptomen ansteckend sein kann.
Will man sich selber besser schützten, braucht man sogenannte FFP2 und FFP3 Masken, diese sind aber vor allem in den Spitälern in Gebrauch (und müssten eigentlich auch in Altersheimen verwendet werden, aber es gibt zu wenige FFP2 und FFP3 Masken).

Helfer ziehen Masken an, um die Risikogruppe zu schützen. Die Abstandsregeln sind trotzdem einzuhalten, ebenso die Hygienemassnahmen (Hände desinfizieren).

Maske anziehen
  1. Die Maske nur an den Bändchen bzw. Ohrelastikbändchen anfassen und so über die Ohren ziehen.
  2. Danach die Maske ganz unten anfassen und über das Kinn ziehen. Mund und Nase müssen bedeckt sein.
  3. Die Maske ganz oben bei der Nase anfassen und das Nasenstück andrücken (dort sollte ein kleines Aluminiumstück eingearbeitet sein, sonst ist die Maske minderwertig).

Während ihr die Maske tragt, diese nie vorne anfassen, das ist sehr wichtig.

Maske ausziehen
  1. An den Bändchen anfassen und gegen vorne ausziehen.
  2. Maske unten anfassen und über das Kinn ziehen, danach mit Hilfe der Bändchen ausziehen.

Maske nie vorne anfassen!

Danach sind die Hände zu desinfizieren und die Maske ist richtig zu entsorgen und soll nicht rumliegen gelassen werden.

Maske wechseln

Normalerweise werden 3ply Papiermasken nach 2 Stunden Tragen gewechselt. Das ist mit der Maskenknappheit im Moment schwierig. Aber länger als 1 Tag sollten sie nicht getragen werden.

Also…

Ihr seht, es ist relativ einfach, aber dennoch muss man diese Punkte unbedingt beachten. Auch deshalb sieht der Bundesrat von einer Maskenpflicht ab, denn viele wissen nicht wie man mit Masken umgeht. Schaut mal auf der Strasse oder bei Angestellten und achtet darauf wie oft die Masken vorne angefasst werden!

Stoffmaske? Kann andere auch schützen, sollte aber unbedingt regelmässig gewaschen werden. Man sollte also mindestens 2 davon besitzen!


FFP2 Maske, zertifiziert, von 3M.

Schönes Wetter = zuhause bleiben!

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren

Der Frühling ist spürbar, es wird wärmer und das Wetter lädt zum Flanieren ein. Dennoch und gerade jetzt möchten wir euch bitten: Bleibt zuhause! Geht nicht an die Seepromenade oder ans Flussufer, in den Park vor dem Museum. Es ist wichtig und richtig, dass ihr euch bewegt, ein kleiner Spaziergang ums Haus, im Quartier, reicht. Wir alle müssen uns derzeit einschränken.

Ihr setzt nicht nur euch einer grossen Gefahr aus, wenn ihr euch jetzt von der Sonne und dem blauen Himmel verführen lasst. Jeder und jede der Risikogruppe, die sich anstecken, ist einer und eine zu viel. Denkt an unser Gesundheitssystem und wie wichtig es ist dieses zu entlasten. Ein Kollaps ist unbedingt zu vermeiden. Seid solidarisch, macht mit, bleibt zu Hause.

Im gleichen Zug bitten wir natürlich auch unsere Helfer und Helferinnen, wenn ihr nicht zur Arbeit oder jemandem helfen müsst oder einkaufen geht, bleibt bitte zuhause. Wir alle müssen weiterhin mitarbeiten um die Welle so flach wie möglich zu halten! Reist bitte über die Ostertage nicht ins Tessin oder ins Wallis, auch wenn das Ausbleiben der ausländischen Blechkolonnen verlockend sein mögen!

Schutz vor Betrug

Ihre Daten werden vertraulich behandelt. Bedenken Sie das unsere Liste öffentlich einsehbar ist. Das Team von „Gärngscheh-Solothurn hilft“ übernimmt keinerlei Haftung für Schäden in Zusammenhang mit Kontaktaufnahmen über die Liste oder durch Hilfeleistungen. Möchten Sie Ihre Daten löschen, können Sie dies jederzeit verlangen. Sollten Sie unseriöse Anfragen oder Anrufe erhalten, informieren Sie uns umgehend. Geben Sie niemandem telefonisch oder an der Haustüre Passwörter oder Pincodes an.

Tipps aus Sicht der HELFENDEN:

  • Gebe dem*der Hilfesuchenden deine Adresse und Kontaktdaten an und zeige beim ersten Besuch deine ID oder dein Pass vor. Falls deine Gruppe Helfer*innenausweise ausstellt, beantrage einen solchen und zeige ihn bei Einsätzen immer vor. 
  • Betreue Hilfesuchende im näheren Umfeld. Versuche zudem, immer dieselben Hilfesuchenden zu betreuen. Das ist aus medizinischer Sicht sinnvoll, schafft aber auch eine persönliche Beziehung und Vertrauen. 
  • Nimm keine Bankkarten und/oder Pincodes des*der Hilfesuchenden an. 
  • Nimm auch keine Geldgeschenke an. 
  • Sei pünktlich und verlässlich. Vereinbare immer alles zuerst telefonisch, bevor du etwas unternimmst. 
  • Verhalte dich freundlich und anständig
  • Halte in jedem Fall die Schutzmassnahmen ein. Bestehe auch darauf, wenn der/die Hilfesuchende dich auffordert, die Schutzmassnahmen zu verletzen (bspw. durch eine Anfrage, ob du eine Reinigung übernehmen kannst). Weitere Informationen dazu findest du auf dem Infoblatt zu den Schutzmassnahmen
  • Weise den*die Hilfesuchenden auf betrugsriskantes Verhalten hin (siehe unten).
  • Denke auch daran, dass du selbst Opfer von Betrug durch Hilfesuchende sein kannst. Versichere dich also insbesondere, dass Zahlungen korrekt und pünktlich ablaufen. 

Tipps aus Sicht der HILFESUCHENDEN

Betrüger sind kreativ, es gibt viele verschiedene Maschen vor denen man sich durch entsprechendes Verhalten schützen kann: 

Generell:

  • Vermeide Anonymität, suche eine Hilfsperson in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis. 
  • Finde eine seriöse Gruppe auf hilf-jetzt.ch, dort gibt es eine Suchfunktion nach Postleitzahl, mit der ihr rasch eine seriöse Gruppe findet.
  • Unterhalte dich im Vorfeld mit der Hilfsperson. Lass dir Personaldaten (Name, Telefonnummer, Wohnort) durchgeben. Frag im Zweifelsfall nach einem Ausweis. 
  • Stelle visuellen Kontakt mit der Hilfsperson her: Durchs Fenster, Balkon Türspion, vorherigen Videocall etc. 
  • Vertraut auf euer Bauchgefühl. Wenn euch ein Angebot nicht seriös erscheint, fragt bei der Gruppe oder Gemeinde nach und sichert euch so ab.

Betrug bei Zahlungsverkehr: Entwendung von Bargeld, Missbrauch von Bankkarten; Diebstahl von Einkäufen

  • Überweise kein Geld im Voraus.
  • Übergib Geld nur an die Person, mit der die Hilfeleistung ursprünglich vereinbart war. Nicht an Andere, die als “Vertretung” einspringen.
  • Hinterlege kein Bargeld unbeaufsichtigt für längere Zeit (Briefkasten, Einkaufstasche etc.).
  • Übergib keine Bankkarten zwecks Bezahlung. Gib keine Pincodes und Passwörter bekannt. Ideen zu sicheren Zahlungsalternativen findest du im Infoblatt Zahlungsverkehr. Bsp. Twint, Geschenkkarten etc.

Telefon/ E-mailbetrug: Beispiel Beratung von angeblichen Ärzten, Polizisten etc. 

  • Sei  bei Kontaktaufnahmen von (angeblichen) Behörden, Banken, Polizisten kritisch. Bei Unsicherheit kannst du nach Name und Behörde abfragen und zurückrufen.
  • Beende und melde suspekte Telefonanrufe.
  • Gib keine persönliche Daten insbesondere Pincodes oder Passwörter zu Bankkarten bekannt.

Betrug durch Verkauf von gefälschten oder überteuerten Produkten

  • Kaufe keine “Wundermittel”. 
  • Beziehe keine Medikamente, Mundschütze oder Desinfektionsmittel über zwielichtige Dritthändler. Melde Wucherpreise der Polizei, der Tatbestand der Wucherei ist strafbar.
  • Bezahle keine offensichtlich überteuerten Preise.
  • Lasse dich nicht durch Angstmacherei zu Käufen verleiten

Pishing, Computerviren: 

  • Öffne keine suspekte E-Mails. Bsp. Betreff “Coronafälle in der Nähe herausfinden”.
  • Klicke keine Links an, downloade nichts.
  • Schreib dir Inhalt und Absender von suspekten Mails auf, lösche die Mail sofort. Melde den Vorfall. 

Es liegt uns am Herzen, dass das Vertrauen von Hilfesuchenden und Hilfspersonen nicht ausgenutzt wird.

An die Risikogruppen

Liebe Seniorinnen und Senioren, liebe Risikopersonen

Corona ist real.

Bitte halten Sie Abstand. Auch wenn sie sonst sehr selbstständig sind und alles selbst bewältigen. Jetzt müssen Sie unsere Hilfe annehmen. Wenn nicht für Sie, dann zumindest für unser Gesundheitssystem. Gehen Sie bitte nicht weiterhin selbst Einkaufen etc. damit tun Sie niemandem einen Gefallen. Breitet sich das Virus aus, werden Krankenhäuser überlastet. Patienten könnten nicht mehr sorgfältig betreut werden. Ärzte, Krankenpflegerinnen leiden bereits unter enormem Druck. Lassen Sie uns das zusammen vermeiden.

Viele Leute sind bereit, Ihnen im Alltag zu helfen damit sie nicht mehr selbst Kontakte riskieren. Auch in Ihrer Gemeinde gibt es viele verfügbare Hilfspersonen.