Liebe Freiwillige, liebe Hilfesuchende.
Der Lockdown hat wieder eine Hürde genommen, ein bisschen mehr Normalität ist eingekehrt, die Zahlen sehen ebenfalls gut aus. 

Dennoch, seid bitte weiterhin unbedingt vorsichtig. Der Virus hat sich nicht im Nichts aufgelöst, er ist nach wie vor präsent, er verschwindet nicht so einfach wie der Blütenstaub nach einem heftigen Regenguss. 

Die ein und andere News der letzten Tage hat einen nachdenklich gemacht. Partys am Neuenburgersee. Politiker, die sich nach der Session zuprosten und vergessen was Abstand und Anstand bedeuten. Gewerbeverbände, die manchmal unbelehrbar scheinen. Wütende Demonstranten in Schweizer Städten, die sich bevormundet und in einem Polizeistaat wähnen. 

Das alles hat gezeigt: Nicht immer haben wir aus den letzten 2 Monaten gelernt, in denen viele mit Umsicht, Solidarität und Einsicht gehandelt haben. Und wir vergessen zu schnell, dass wir richtig Glück gehabt haben, sieht man sich andere Länder an, ein Glück das wir unter anderem auch dem Pflegepersonal, Ärzten, Rettungsanitätern, Personen im Gesundheitswesen und Freiwilligen mit verdanken.

In diesem Sinne: Weiterhin aufpassen. Abstand halten. Solidarisch sein.