An die Risikogruppen

Liebe Seniorinnen und Senioren, liebe Risikopersonen

Corona ist real.

Bitte halten Sie Abstand. Auch wenn sie sonst sehr selbstständig sind und alles selbst bewältigen. Jetzt müssen Sie unsere Hilfe annehmen. Wenn nicht für Sie, dann zumindest für unser Gesundheitssystem. Gehen Sie bitte nicht weiterhin selbst Einkaufen etc. damit tun Sie niemandem einen Gefallen. Breitet sich das Virus aus, werden Krankenhäuser überlastet. Patienten könnten nicht mehr sorgfältig betreut werden. Ärzte, Krankenpflegerinnen leiden bereits unter enormem Druck. Lassen Sie uns das zusammen vermeiden.

Viele Leute sind bereit, Ihnen im Alltag zu helfen damit sie nicht mehr selbst Kontakte riskieren. Auch in Ihrer Gemeinde gibt es viele verfügbare Hilfspersonen.

Ein Hilfsangebot von Freiwilligen!

Das BAG empfiehlt Menschen, die zur Risikogruppe gehören, das Haus nicht zu verlassen und den Kontakt zu Mitmenschen zu meiden. Konsequenz: Sie kommen nicht zum Einkaufen, können ihre Kommissionen nicht mehr erledigen oder nicht auf die Post etc. Dasselbe gilt auch für alle Personen, die derzeit übermässig ausgelastet sind, wie etwa Pflegepersonal. Und wegen Schul- und Kitaschliessungen stehen viele Eltern vor einem Betreuungsproblem. 

Zusammen können wir darauf reagieren: In einer Gruppe vernetzen wir Solothurner*innen, die auf Unterstützung angewiesen sind, mit Solothurner*innen, die gerne helfen. 

Auf Geldzahlung und Gegenleistungen wird verzichtet. Wer kann, hilft, wer darauf angewiesen ist, nimmt Hilfe an. Unentgeltlich.

Unsere Freiwilligen sind selbstverständlich dazu angehalten alle Massnahmen des Bundes hinsichtlich Hygiene, Abstand etc. einzuhalten, ebenfalls dürfen sie bei Grippe-Symptomen nicht in den Einsatz.

So finden Sie Hilfe

  1. Rufen Sie jemanden aus der Helferliste an – diese ist nach PLZ/Gemeinden sortiert! (derzeit wieder offline)
  2. Schreiben Sie auf unsere Facebookseite (oder bitten Sie jemandn dort für Sie zu schreiben) und fragen Sie nach Hilfe!
  3. Rufen Sie auf Ihrer Gemeinde oder bei pro senectute (032 626 59 59; info@so.prosenectute.ch) an. Diese Institutionen haben Helfer*innen organisiert.
  4. Fragen Sie Ihre Nachbarn nach Hilfe! Nachbarschaftshilfe funkioniert.
  5. Nutzen Sie Lieferdienste – viele Läden, die schliessen mussten, bieten einen Lieferservice bis vor die Hastüre an. 
  6. Kontaktiert uns: hilfe@gaerngscheh-solothurn.ch

Bitte beachten Sie immer die Massnahmen des Bundes: Abstand halten. Kein Kontakt. Waschen Sie sich gründlich die Hände. Besprechen Sie mit Ihrem Helfer, wie die Übergabe von Einkäufen, Medis etc. stattfinden soll. 

Schützen Sie sich vor Betrug! Lesen Sie sich hier unsere Tipps durch.